Der Suchmaschinengigant Google möchte seinen Nutzern in möglichst kurzer Zeit die für sie relevantesten Ergebnisse anzeigen. Daher wird der Ranking-Algorithmus laufend verbessert, wobei viele Anpassungen so fein sind, dass sie kaum wahrgenommen werden. Doch am 12.08. wurde (fast) weltweit ein Algorithmus-Update ausgerollt, welches sich laut Google auf etwa 6-9 Prozent der Suchanfragen auswirkt. Die Rede ist von dem ominösen „Panda-Update“, welches nach einem Google-Mitarbeiter benannt ist. Dieses bisher wohl radikalste Update, welches bereits Anfang des Jahres für alle englischsprachige Suchanfragen eingeführt wurde, zielt vor allem auf sogenannte Content-Farmen und andere Internetseiten mit minderwertigen Inhalten ab, die dem Nutzer keinen Mehrwert bieten, aber bislang dennoch auf den Ergebnisseiten weit vorne standen. Diese Webseiten waren optimimiert – allerdings nicht auf die Bedürfnisse von menschlichen Besuchern, sondern auf Suchmaschinen. Das Einblenden von Werbung bescherte den Betreibern solcher Internetseiten ein oftmals ansehnliches Einkommen.



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