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Unternehmenskultur als immaterielle Ressource

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Lässt sich der Kunde an der kurzen Leine halten? Wie bekommt man das Unternehmensimage in den Griff? Klar ist, dass das Unternehmensbild auf einer einheitlichen Unternehmenskultur fußt, die sich als immaterielle Ressource als enorm wichtig herausstellt. In vielen Unternehmen sind die immateriellen Ressourcen inzwischen deutlich mehr wert als das materielle Vermögen, so David Norton von der Harvard Business School. Bekanntheit, Reputation bzw. Image, Vertrauen und Wissen sind Faktoren, die nicht ohne weiteres abgekupfert und nachgeahmt werden können.

Der nachhaltige Wettbewerbsvorteil beruht auf einer stringenten Strategie, die rhetorische Topoi berücksichtigt, also semantische Einheiten, die aus allgemein akzeptierten argumentativen Kodes bestehen. Bei der Konstruktion eines Unternehmensimages ergeben sich die Topoi aus der Analyse der vorhandenen Unternehmensidentität und den vorherrschenden Meinungen der Rezipienten. Die Selbstdarstellung vollzieht sich als eine kontinuierliche Vertextung von immer wiederkehrenden Inhalten und Bewertungen und ist ein semiotisches Phänomen bei dem Selbstaussagen durch die verschiedensten Kommunikationskanäle transportiert werden, um eine möglichst hohe Qualität des Unternehmens beim Adressaten zu generieren.

 

Wie kann nun die Selbstdarstellung die Rezipienten erreichen? Welche Kommunikationskanäle könnten dabei bedient werden?Alle Kommunikationswerkzeuge sollten nur einer strategischen Vorüberlegung folgen und aus einer Feder stammen. Empirische Untersuchungen beweisen, dass diese Integration der Kommunikationswerkzeuge einen zentralen Faktor für den Markterfolg darstellt.
Unter Go4image+ fällt deshalb die Ausarbeitung einer kommunikativen Strategie mit dem Werkzeug Go4culture und die Integration verschiedener Kommunikationsinstrumente.
Go4culture steht also für die strategische Planung und Entwicklung einer Imageprofilierung. Hier findet sich alles, was wir bereits in der topischen und semiotischen Ausführung dargelegt haben.
Die Umsetzung der ausgearbeiteten Strategie erfolgt dann über die drei Kommunikationswerkzeuge:
Mit dem Werkzeug Go4rhetoric werden die  persönlichen Auftritte der Mitarbeiter als sprechende und handelnde Akteure z. B. bei Telefonaten,  Kundengesprächen vor Ort oder Verhandlungen optimiert. In Rhetorikseminaren und Einzelcoachings vereinheitlichen wir den Auftritt der Mitarbeiter, um das Image des Unternehmens einheitlich und widerspruchsfrei zu transportieren.
Das Bild des Unternehmens muss gerade im Web 2.0 glaubwürdig und zeitgemäß präsentiert werden. Dafür kommt das Werkzeug Go4webdesign ins Spiel. In vielen Branchen erfolgt die erste Kontaktaufnahme oder auch die gezielte Akquise über das Medium Internet.  Eine Webpräsenz exponiert eine Fülle von Angeboten. Diese Informationen sollten ästhetisch ansprechend und benutzerfreundlich aufgebaut sein. Bild, Wort und Ton als Darstellungsmedien eines Internetauftritts sind die Helfer, um dem Kunden die eigenen Intentionen zu vermitteln.
Alle weiteren Kommunikationskanäle werden unter Go4publishing zusammengefasst. Dies beinhaltet Veröffentlichungen durch Unternehmenszeitschriften, Flyer, Anzeigen, Newsletter und Messeauftritte.


Autor: Frank Duerr, Gesellschafter der acameo GbR. Mehr Informationen unter www.acameo.de