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Neue Rhetorik - Die Plattform für strategische Kommunikation

Googles Panda erreicht Deutschland

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Wie Google mit dem jüngsten Algorithmus-Update die Qualität der Suchergebnisse verbessert hat.

Der Suchmaschinengigant Google möchte seinen Nutzern in möglichst kurzer Zeit die für sie relevantesten Ergebnisse anzeigen. Daher wird der Ranking-Algorithmus laufend verbessert, wobei viele Anpassungen so fein sind, dass sie kaum wahrgenommen werden. Doch am 12.08. wurde (fast) weltweit ein Algorithmus-Update ausgerollt, welches sich laut Google auf etwa 6-9 Prozent der Suchanfragen auswirkt. Die Rede ist von dem ominösen „Panda-Update“, welches nach einem Google-Mitarbeiter benannt ist.

Dieses bisher wohl radikalste Update, welches bereits Anfang des Jahres für alle englischsprachige Suchanfragen eingeführt wurde, zielt vor allem auf sogenannte Content-Farmen und andere Internetseiten mit minderwertigen Inhalten ab, die dem Nutzer keinen Mehrwert bieten, aber bislang dennoch auf den Ergebnisseiten weit vorne standen. Diese Webseiten waren optimimiert – allerdings nicht auf die Bedürfnisse von menschlichen Besuchern, sondern auf Suchmaschinen. Das Einblenden von Werbung bescherte den Betreibern solcher Internetseiten ein oftmals ansehnliches Einkommen.

Damit soll nun Schluss sein. Google ist nun verstärkt in der Lage, die Qualität von Texten einzuordnen und straft Websites mit geringwertigen Inhalten entsprechend ab. Zu den Hauptverlierern gehören nach ersten Analysen des SEO-Dienstleisters Sistrix vor allem Preisvergleichsseiten wie ciao.de und dooyoo.de, Frage-Antwort-Portale wie gutefrage.net, wer-weiss-was.de und cosmiq.de, sowie Artikelverzeichnisse und die Personensuchmaschinen yasni.de und 123people.de. Zulegen konnten meist redaktionelle Angebote und Nachrichtenseiten, wenn auch deren Verbesserungen weniger stark ausfallen, als die Verluste der abgestraften Seiten. Eine Auflistung der Gewinner stellt unter anderem Searchmetrics bereit und was Google unter hochwertigen Inhalten versteht, ist dem offiziellen Unternehmens-Blog zu entnehmen.

Es ist damit zu rechnen, dass Google in den nächsten Wochen noch Nachbesserungen am Algorithmus vornimmt, da insbesondere auf der Gewinnerseite einige Websites stehen, bei denen man es nicht erwartet hätte, etwa cylex.de.

Der Internetauftritt von acameo hat vom Panda-Update profitieren können, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Schließlich legen wir Wert auf qualitativ hochwertige Inhalte und bedienen uns nicht schmutziger Tricks.

Janek Bettinger ist bei acameo für die Bereiche Webdesign und
Suchmaschinenoptimierung (SEO) verantwortlich.

Das obige Foto stammt von fortherock und steht unter der "CC BY-SA 2.0"-Lizenz.

 

Zu Beginn grob, roh und rau – gegen Ende perfekt

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Warum das RAW-Datenformat für professionelle Werbebilder so wichtig ist

Jede hochwertige Digitalkamera und erst recht jede digitale Spiegelreflexkamera speichert heute wahlweise im RAW-Format. Die Dateien haben auf den ersten Blick zwei entscheidende Nachteile gegenüber dem allgegenwärtigen JPEG-Format: Erstens benötigen sie mehr Speicherplatz und zweitens sind sie nicht ohne spezielle Software am PC zu betrachten. Wer sich das RAW-Dateienformat etwas genau ansieht, erkennt jedoch schnell das enorme Potential!

RAW-Dateien speichern ein unbearbeitetes Original der Rohdaten des Sensors der Kamera, also noch ohne definierten Weißabgleich, Kontrast-, Farb- oder Schärfeeinstellungen – Diese Parameter werden erst am PC gesetzt und sind jederzeit veränderbar. Bei JPEG-Aufnahmen werden all diese schon vor der Aufnahme bestimmt und lassen sich anschließend nicht mehr rückgängig machen. Darüber hinaus hat das RAW-Format deutlich größere Reserven als ein JPEG-Bild, das auf kleine Dateigröße und schnelle Verarbeitung getrimmt ist. Es lassen sich selbst extreme Korrekturen völlig ohne sichtbare Detailverluste ausführen. Für den ambitionierten Fotografen führt somit kein Weg an dem RAW-Format vorbei. Die Bearbeitung am PC kostet natürlich etwas Zeit, die Ergebnisse liegen aber auf einem ganz anderen Niveau als das, was die Automatiken der Kamera liefern.

Valentin Marquardt ist Fotograf bei acameo.

 

Rhetorik statt Logik

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Aktuelle wissenschaftliche Studien verdeutlichen den Aspekt des Überzeugens. Logik schneidet dabei eher schlecht ab. "Der Mensch denkt nicht, um die Welt zu verstehen und Wissen anzuhäufen – sondern um andere zu überzeugen!" Diese Aussage der Philosophen Hugo Mercier und Dan Sperber scheint zu provozieren, doch das Teilen von Informationen ist dem Menschen angeblich wichtiger als die logische Qualität der Informationen. "Klar!" denkt man und klappt die Bild-Zeitung zu. Erkenntnis ist nicht das höchste Gut der Kommunikation. Wir wollen nicht immer mehr etwas Neues verstehen, sondern gemeinsame Aufmerksamkeit erzeugen und Zustimmung erhalten. "Menschen sind offenbar lausige Logiker." so Manuela Lenzen in ihrem Artikel "Argumentieren statt Grübeln".

 

Das dominante Auge

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Sind Sie Rechts- oder Linksäuger?

Auf die Frage ob man Rechts- oder Linkshänder ist, hat man schnell eine Antwort. Den wenigsten ist aber bewusst, dass wir uns auch alle hinsichtlich unserer Augendominanz unterscheiden. Wir gehören also entweder den Rechts- oder Linksäugern an. Die Augendominanz kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und richtet sich nicht zwangsweise danach, mit welchem Auge man besser sieht. Bei etwa zwei Dritteln der Menschen dominiert das rechte Auge (analog zu der Händigkeit). Das dominante Auge nimmt bei der Wahrnehmung eine vorherrschende Rolle ein – es ist schneller bei Suchanfragen und unterdrückt sogar die Eindrücke des untergeordneten Auges.

Für den Fotografen ist das ab dem Zeitpunkt relevant, sobald er eine Kamera mit einem optischen oder digitalen Sucher in der Hand hält und sich mit dem Blick durch den Sucher auf Motivjagd begibt.

So finden Sie heraus welches Ihr dominantes Auge ist: Bilden Sie bei ausgestreckten Armen mit den beiden Zeigefingern, die sich an der Spitze berühren und den übereinander gelegten Daumen ein kleines Dreieck, durch das Sie hindurch sehen können. Dann peilen Sie durch dieses Dreieck einen Punkt in der Ferne an, wobei beide Augen offen sind. Nun schließen Sie abwechselnd das linke und das rechte Auge. Mit einem Auge sieht man den Punkt nicht mehr, mit dem anderen schon. Das Auge mit dem Sie den angepeilten Punkt weiterhin sehen, ist Ihr dominantes Auge.

Autor der Reihe ist der acameo-Fotograf Valentin Marquardt

 

Wie sich das Image eines Unternehmens bildet

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Momentan erhöhen sich die Forschungsgelder für die Neurowissenschaften fast täglich. Die Kognition und die damit verbundenen psychologischen Wirkungen stehen unter anderem im Fokus der Wissenschaften, die sich mit dem menschlichen Denken beschäftigen. Dabei taucht auch immer öfter die Frage auf, wie sich das Image des Unternehmens beeinflussen lässt. Ein Theoretiker, der Verbindungen zu diesen naturwissenschaftlichen Studien schafft, ist der Zeichenforscher Umberto Eco. Der bekannte italienische Wissenschaftler entwarf ein Modell, wie Bilder in unserem Kopf entstehen und sich verankern. Eco zeigt, dass die Schematisierung der wahrgenommenen Entitäten unsere Imaginationen und damit unsere Bilder von Objekten oder Prozessen auf semiotische Art und Weise beeinflussen. Das mentale Vorstellungsbild, das das Gesehene oder Gehörte mit bereits Bekanntem verknüpft, ermöglicht erst die Zuordnung zu Konnotationen wie "Spaß" oder "Erfolg" oder "Schönheit". Rhetorik versteht Eco dabei als ein Prozess, der diese gesellschaftlich-konventionellen Assoziationen nutzt oder untergräbt. Diese kognitive Rhetorik ist aber kein Zaubermittel, um in die Black Box des potentiellen Kunden zu schauen, aber ein Modell, das es einem erleichtert, den Prozess der Imagebildung nachzuvollziehen.

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